Inspiriert von Daniela Revink

Nie den Mut verlieren

Heute: Inspiriert von Daniela Revink

Nichts ist für mich inspirierender als die Geschichten meiner Mitmenschen, die mit ihrem Leben und Tun ihre besondere Sicht auf die Welt ausdrücken. Solche Menschen möchte ich hier nach und nach vorstellen und beginne mit Daniela Revink, zugleich Geschäftsführende Gesellschafterin von S!GNS® und Freie Künstlerin.

Daniela Revink

Wir kennen uns aus dem WEC, einer Gruppe selbstständiger Frauen auf XING, die sich in verschiedenen Städten auch offline austauschen. Im August 2016 habe ich Daniela in ihrem Bremer Büro besucht, um herauszufinden, welche Erfahrungen sie in ihren beiden Tätigkeiten gesammelt hat. Ich gebe unser Gespräch hier etwas gekürzt wieder:

Wie bist du dazu gekommen, dich selbstständig zu machen?

Durch Anregung von meiner Geschäftspartnerin Judith Hagedorn. Wir haben schon in der Zeit, in der ich früher hier mit ihr gearbeitet habe, immer wieder darüber nachgedacht, ob wir S!GNS® gemeinsam führen können, und wir konnten uns das beide sehr gut vorstellen.

Du warst ihre Angestellte?

Ich war damals, 1995, für rund zwei Jahre ihre Angestellte. Danach bin ich nach Hamburg gegangen. Zu der Zeit ging es los mit dem Internet. Ich begann Fachliteratur zu lesen und habe gesagt: „Links, Links, wieso links, warum nicht rechts? So geht das nicht. Ich lasse mir nicht mehr länger ein X für ein U vormachen“, und habe ein Jahr eine Zusatzausbildung in Hamburg gemacht.

Wann war das?

Das war 1998. Deshalb habe ich diesen riesigen, langen Namen als Abschluss: „Fachfrau für elektronisches Publizieren, Fachrichtung Multimedia-Gestaltung“ – habe ich mir nicht ausgedacht, passt auch auf keine Visitenkarte, publiziere ich so auch nicht, aber ich hab da ein Zeugnis.

1999 bin ich wieder hier zurück nach Bremen gekommen und habe wieder angestellt in einer Agentur gearbeitet. In der Zeit, also ’99, haben Judith und ich immer wieder ganz intensive Gespräche geführt: Wie ist das möglich? Wie kriegen wir das hin, dass wir hier neu gründen mit mir als Existenzgründerin und allem, was dazugehört.

Graue Herren überzeugen

Und das hat dich nicht abgeschreckt, dieses Ganze, was man mit bedenken muss? Das hattest du ja vorher nicht.

Nein, das hatte ich vorher nicht. Das war auch grauenhaft und gruselig im Nachhinein, aber wenn man da erst einmal drin steckt und auch wirklich an das glaubt, was man will, will man auch nicht wieder zurück.

Ich war davon überzeugt und habe gedacht, das müssen auch Banken so sehen: Das ist ein Unternehmen, das schon seit ’88 am Markt ist. Wir haben schon mehrere Jahre gemeinsam erfolgreich gearbeitet. Ich habe gedacht, das muss ein Vorteil sein: Wir wissen, worauf wir uns einlassen, wir kennen uns, wir kennen unsere Kompetenz, wir fangen hier nicht etwas Neues an, wir erfinden auch das Rad nicht neu und ich komme mit meiner Zusatzqualifikation zurück. Diese ganzen grauen Herren hatten eher solche Bilder vor Augen gehabt: Da kommt die kleine Angestellte, macht das als Hobby, die andere trennt sich von ihrem Geschäftspartner und muss etwas Neues aufbauen. Keiner hat uns für voll genommen. Man hat überhaupt nicht den Vorteil gesehen, den wir beide durch unsere Qualifikationen haben.

Das heißt, Ihr seid gar nicht ernst genommen worden?

Nein, nicht für fünf „Pfennig“ – damals noch. Das war wirklich ein Scheuersack, durch den wir gehen mussten. Ich habe das gar nicht glauben können und immer wieder zu diesen „Bankberatern“ gesagt: „Das kann doch wohl nicht Ihr Ernst sein!“

Wie habt Ihr euch denn da durchgesetzt?

Hartnäckigkeit, zäh bleiben, neue Vorschläge entwickeln und einfach weiter machen. Anfangs war es hartes Brot mit Zwischenfinanzierung von Familienmitgliedern, bis dann endlich die Förderung kam. Wir haben trotzdem am 1. Januar 2000 hier unsere Arbeit als GbR aufgenommen.

Das hat uns natürlich nicht den Wind aus den Segeln genommen, aber es hätte netter und einfacher sein können. Es ist auch albern, zu glauben, dass uns das überhaupt nicht gehemmt hat. Die erste Zeit habe ich sicherheitshalber auf zwei Hochzeiten getanzt und meine damalige Stelle schleichend ausgleiten lassen. Man hat mich als Freie weiter beschäftigt, um meine Nachfolgerin einzuarbeiten. Dadurch hatten Judith und ich hier im Büro weniger Zeit gemeinsam. Damals war die Tochter von Judith auch noch ganz klein. Einen Tag in der Woche hatten wir einen komplett gemeinsamen Arbeitstag. Das war dann immer der entspannteste und schönste Tag. Die anderen Tage waren geteilt. Diese Doppelfunktion am Anfang meiner Selbstständigkeit war anstrengend, hat uns aber ein bisschen finanzielle Sicherheit gegeben. Nach einem viertel Jahr war das glücklicherweise vorbei und ich konnte mich zu 100% gemeinsam mit Judith auf S!GNS® konzentrieren. Angst vor der Selbstständigkeit hatte ich nicht. Nö!

Vom Reiz und Herausforderungen der Selbstständigkeit

Im Endeffekt hat mich dieser Gedanke, selbstständig zu sein, die eigene Chefin zu sein, mit einer gewissen Entspanntheit erfüllt. Du hast es ja jetzt selber in der Hand – natürlich mit den Risiken, die du als Angestellte nicht hast, aber die musst du dann in Kauf nehmen. Uns sagt hier keiner mehr etwas. Wir bestimmen, wie wir unser Arbeitsleben gestalten, wie wir mit unseren Kunden umgehen und wie wir möchten, dass man mit uns umgeht.

Was war die größte Hürde, die du in deiner Selbstständigkeit erlebt hast und wie hast du die überwunden?

Das kann ich so gar nicht sagen. Es gibt nicht die Hürde. Es gibt immer wieder Hürden.

Zum Beispiel?

Wenn sich Kundenbeziehungen oder Aufträge nicht so entwickeln, wie es geplant war. Oder wenn Fehler passieren. Im Laufe der Jahre hat sich bei uns herauskristallisiert: Kein wilder Aktionismus mehr zum Thema z.B. wer ist schuld? Erst einmal einen Schritt zurücktreten, Luft holen und alles einmal sacken lassen. Dann alle Fakten auf den Tisch und danach wird reagiert. Es gibt immer einen Weg, es gibt immer eine Lösung.

Genauso gibt es immer wieder auch existentielle Höhen und Tiefen. Das kennt jeder in der Selbstständigkeit. Wenn du gut zu tun hast, dann arbeitest du und musst deine Termine einhalten. In dieser Zeit kannst du aber nicht über dich selber, über dein Unternehmen, über Visionen nachdenken und kannst auch nicht parallel akquirieren. Das ist immer dieselbe Crux und das wird immer so sein. In einer tiefen Phase, in der es hier wirklich schwierig war, hat Judith einmal etwas gesagt, das hat sich mir eingebrannt: „Egal, was passiert, keine von uns wird unter der Brücke schlafen.“ Sie hatte recht. Und das hilft. Wir können uns beide auf das, was wir können, verlassen. Es ist zwar etwas abgegriffen, dieser Spruch „Eine Tür geht zu, eine andere geht auf“, aber in gewisser Weise ist das so. Nachdenken und immer wieder sich selber, seine Art zu arbeiten und das eigene Spezialgebiet hinterfragen. Ich glaube, dass wir in den 16 Jahren immer wieder geprüft haben: Wie ist die Strömung, was können wir, was können wir auch, was wollen wir nicht mehr machen, wo wollen wir hin?

Wenn Kunden gekommen sind mit Themen, wo ihr gesagt habt, das wollen wir eigentlich gar nicht mehr, habt ihr es dann trotzdem gemacht?

Das ist unterschiedlich, schließlich muss jede von uns ihre Miete zahlen. Wir sind aber in den letzten Jahren dazu übergegangen, dass wir ganz deutlich machen, was wir wollen und was wir nicht wollen und dass wir auch Aufträge ablehnen. Ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit: Judith hat vor ein paar Monaten von einer Frau einen Anruf bekommen, die auf der Suche nach einer Agentur, die Werbemaßnahmen entwickeln sollte zum Thema Abnehmen. Da hat Judith ganz spontan gesagt, da wären wir nicht die Richtigen. Diese Methode entspricht nicht unserer Philosphie, die wir leben und deswegen können wir diese Methode, um die es da ging, nicht Erfolg bringend gestalten.

Warum seid Ihr gegen das Abnehmen?

Es geht nicht ums Abnehmen an sich, aber um alles, was in letzter Zeit massenhaft publiziert wird. Dieses permanente Fokussieren auf eine idealisierte Körperform, was normal ist, was ist ideal ist und so weiter, darum geht es eigentlich. Als wenn es das Heil der Welt ist, wenn du abnimmst. Wir möchten lieber den gesunden Menschenverstand einsetzen und nicht eine Uhr haben, die einem sagt: „Jetzt musst du aber noch 500 Schritte gehen, sonst darfst du heute Abend kein Glas Wein trinken.“ Ich bin ein erwachsener Mensch und kann schließlich entscheiden – das meine ich mit gesundem Menschenverstand. Bei diesem Programm hätten wir etwas entwickeln müssen, was wir eigentlich ablehnen. Das hätte für die Kundin keine erfolgreichen Ergebnisse gegeben. So etwas lehnen wir dann ab.

Oder wenn wir in einem Gespräch das Gefühl haben, wir finden den Draht zum Produkt, aber nicht zum Kunden. Dann müssen wir ihm das sagen. Das haben wir in den letzten Jahren versucht zu lernen, auch unsere Position zu schützen.

Hat das euern Umsätzen eher geschadet oder sie eher gefördert?

Ich glaube, auf lange Sicht ist das förderlicher. Wenn du schon am Anfang merkst, da knirscht etwas im Gebälk, aber ich möchte den Auftrag und ich brauche das Geld, dann knirscht es die ganze Zeit im Projekt. Ich weiß, das ist nicht einfach. Man muss sich permanent immer wieder vor Augen führen: Will ich das wirklich? Die Zeit, die wir mit ungeliebten Projekten verbringen fehlt uns dann für Projekte, die wir eigentlich wollen. Und so viel Zeit wie früher möchte man ja vielleicht auch gar nicht mehr im Büro verbringen. Da ist eher das Ziel, noch andere Dinge zu tun, die auch spannend sind.

Kunst: Eine verschüttete Leidenschaft neu entfachen

Das letzte Einhorn - Aquatypien

Vielleicht können wir da noch kurz zu kommen. Wie lange malst du schon?

Kunst habe ich eigentlich schon immer gemacht, von meiner Schulzeit an. Ich habe als jungen Mädchen aber gedacht, dass ich nicht Kunst studieren kann. Dir wird auch immer eingetrichtert: „Brotlose Kunst“. Ich wollte unabhängig sein, wollte raus von zu Hause. Deshalb habe ich erst Floristin gelernt und bin dann wieder zur Schule gegangen. Ich habe Abitur gemacht, weil ich herausgefunden habe, was ich für Möglichkeiten habe, doch noch zu studieren – mit elternunabhängigem BAföG. Während meines Grafik Design Studiums habe ich noch ein bisschen, aber nicht mehr viel, frei gearbeitet. Meine Kunst ist verschüttet worden im Laufe der Jahre.

Durch den Alltag?

Durch den Alltag, durchs Arbeiten als Designerin. Vor ungefähr fünf Jahren kam mein Mann von einem Rechnungswesenseminar an der Hochschule Bremen nach Hause und warf mir so ein Vorlesungsverzeichnis in den Schoß. Da ging es um Kunst, ob da nicht etwas für mich dabei wäre, es gibt dort auch Wochenendkurse. Dann hab ich mein erstes Seminar belegt. Es hieß „Das große Format“ und ging über zwei Wochenenden. Ich habe schnell festgestellt, dass ich nicht gegenständlich arbeiten will, dieses Großformatige klasse finde und dass es mir gut tut frei zu arbeiten.

Dieses Arbeiten ist das Gegenteil von dem, was ich hier im Büro täglich mache. Es ist nicht fremdbestimmt, es kommt komplett aus mir. Ich möchte da auch nicht großartig nachdenken, sondern ich arbeite wirklich aus dem Gefühl heraus. Was kommt, lasse ich zu. Ich arbeite viel mit dem Zufall. Das große Format ist ja auch das Gegenteil von dem, was ich hier habe. Ich bin ja immer etwas eingeschränkt durch den Bildschirm, durch die Monitore oder durch das Druckformat. Ich habe aber auch festgestellt, dass sich dieses freie künstlerische Arbeiten postiv auf meine Designerinnentätigkeit auswirkt.

Durch dieses Seminar habe ich für die Kunst wieder Feuer gefangen und wollte weitermachen. Im Herbst 2011 habe ich dann meinen ersten Gemeinschaftsatelierplatz bezogen und weitergearbeitet.

Erst einmal für dich?

Für mich – und dann weiter an der Hochschule mit Künstlerinnen. Meine Mentorin ist in Berlin. Sie ist eine Vollblutkünstlerin und enge Freundin. Dann habe ich auch mit ihr angefangen zu arbeiten und so hat sich das entwickelt. Vor zwei Jahren habe ich gedacht, jetzt willst du es mal wissen – ausstellen! Ich hatte das Gefühl, jetzt möchte ich in die Öffentlichkeit.

Woran hast du das gemerkt, dass jetzt der Punkt da ist?

Reines Bauchgefühl. Auch meine Mentorin hatte schon einmal gesagt, bewirb dich doch mal. Irgendwann war der Punkt da und ich habe es ausprobiert. Letztes Jahr habe ich festgelegt: Ich gebe mir jetzt 18 Jahre, um zu sehen, ob ich es schaffe meine Kunst zu etablieren. Aber ohne Druck im Nacken. Ich denke, das ist ein schöner langer Zeitraum.

Langfristig dran bleiben

18 Jahre? Und dann guckst du, ob du weitermachst?

Dann wäre ich 68. Weitermachen werde ich so oder so. Ich will sehen, wie weit ich es in 18 Jahren schaffe. Kann ich es schaffen, habe ich diesen langen Atem, den man braucht? Zumal ich ja hauptberuflich immer noch Designerin bin und bleiben werde.

Ich bewerbe mich auf Ausschreibungen von Kunstvereinen oder Museen, wo man zu bestimmten Themen Bilder einreicht, die dann eventuell ausgewählt werden, um danach in einer Gemeinschaftsausstellung ausgestellt zu werden. Manchmal wird auch ein Preis ausgelobt. Das ist nicht einfach, aber es übt. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich wahrscheinlich an mehr Ausschreibungen teilnehmen. Mein Debüt hatte ich letztes Jahr in Teltow, auf dem Teltower Kunstsonntag. Da konnte ich fünf Arbeiten einreichen, bin angenommen worden und habe das erste Mal ausgestellt. Dafür habe ich mir auch ein Portfolio gestaltet. Ich habe als Designerin natürlich einen großen Vorteil, was die Selbstdarstellung anbelangt. Ich kann meine Außendarstellung selber gestalten.

Dieses Jahr werde ich wieder in Teltow ausstellen. Im Mai waren zwei meiner Arbeiten auf Rügen in einer Galerie zu sehen. Und jetzt habe ich mich gerade beim Kunstverein Stade für eine Ausstellung, die zwischen Dezember und Januar läuft beworben. Wäre schön wenn es klappt.

Mit Ablehnung umgehen

Zweimal habe ich es versucht mich hier in Bremen bei der Kap-Hoorn Art zu bewerben und zweimal sind meine Arbeiten abgelehnt worden. Aber ich werde es wieder versuchen. Mal gucken. Der Kunstsalon München wollte meine Arbeiten auch nicht. Das hat mich sehr enttäuscht, weil ich fand, das meine ausgewählten Werke gut ins Ausstellungskonzept passten. Aber damit muss man lernen umzugehen.

Wie machst du das?

Es ist schwer. Ich bin seit etwas über einem Jahr in so einer Art Coaching-Gruppe. Wir treffen uns alle zwei Monate in Hamburg. Es sind alles kreative Frauen. Jede hat ihr eigenes Projekt, das sie nach vorne bringen will. Und dann helfen wir uns gegenseitig. Es ist so etwas in der Art wie ein Erfolgsteam und jede hat komplett andere Baustellen.

Da hilft es natürlich, wenn man gemeinsam darüber spricht, wie man mit den Ablehnungen umgeht. Ich habe mich vor einem Jahr in diese Gruppe integriert. Zu dem Zeitpunkt war meine Kunst noch nicht öffentlich. Ich hatte auch nie in irgendeiner Weise die Verbindung von mir als freie Künstlerin oder Malerin und SIGNS erwähnt.

Gibt es Reaktionen von den Kunden?

Einige wissen es, weil sie hier waren und sie die Bilder, die hier hängen, angesprochen haben. Das war durchweg positiv. Aber ich war sehr unsicher, wie das in Zusammenhang mit mir als Unternehmerin und geschäftsführende Gesellschafterin hier wahrgenommen wird. Weil die Malerei für mich kein Hobby ist.

Ein Hobby ist, wenn ich im Garten Unkraut zupfe oder wenn ich Kartoffeln anbaue. Mir ist das sehr ernst. Ich nehme das unglaublich ernst, diese Malerei. Und ich bin momentan dabei, mein künstlerisches Spektrum auszudehnen. Ich habe wieder mit Radierungen angefangen und auch mit Bildhauerei. Mit der Bildhauerei bin ich noch ganz am Anfang aber dieses Dreidimensionale fasziniert mich. Dieses Erfühlen einer Form und auch hier zu versuchen in die Abstraktion zu gehen. In meiner Malerei, genauso wie in der Bildhauerei, möchte ich keine Regeln, nichts Rationales, sondern ich lasse das zu, was kommt und lasse auch zu, was andere darin sehen. Hier möchte ich auf alle Fälle weitermachen. Rückblickend befinde ich mich in guter Gesellschaft. Es gibt kaum Künstler_innen, die sich nur in einer Technik verwirklicht haben. Alle haben gemalt, gezeichnet und sich entweder mit dem Formen aus Ton beschäftigt oder in der Bildhauerei probiert, um die dritte Dimension zu gestalten.

Sie drücken sich alle auf unterschiedlichen Wegen aus?

Ja. Und ich bin auch immer auf der Suche. Zum Beispiel in der Radierung. Die ist eigentlich sehr linear und ich bin dabei, meine abstrakte, flächige Art in der Radierung umzusetzen. Da experimentiere ich und versuche einen neuen Weg für mich zu finden.

Mittlerweile habe ich auch keine Angst mehr davor, wenn mich jemand anspricht, mit Rückgrat und Stolz zu sagen, dass ich auch freie Künstlerin bin. Nach Teltow habe ich gemerkt, dass man mir die Künstlerin abnimmt.

Hier drängt uns der Folgetermin leider, das Gespräch zu beenden und mit meiner letzten Frage überrumple ich Daniela, während sie schon ihre Sachen zusammen packt.

Ein Abschlusstipp aus deinen Erfahrungen?

Immer an sich selbst glauben und nie den Mut verlieren! – So aus dem Bauch heraus … und sich Zeit geben.

Vielen Dank an Daniela Revink!

Autor: Lydia Girndt

Lydia Girndt ist Diplom-Psychologin, Beraterin und Autorin. Ihre Leidenschaft ist die Persönlichkeitsentwicklung.

2 Gedanken zu „Inspiriert von Daniela Revink“

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